Simulationsfläche für das Energiemanagement der Zukunft

Wie geht es weiter nach der Braunkohle? Antworten auf diese Frage könnte ein innovatives Projekt in Jülich liefern.

Von links nach rechts: Dirk Lauterbach (Stadtverwaltung Niederzier), Prof. Dr. Michael Gramm, Bürgermeister Herrmann Heuser, EU-Abgeordneter Arndt Kohn, sowie Frank Drewes (Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich).

Die Zeit der Braunkohle und damit der Tagebaue in der Region ist endlich – Das weiß jeder. So beschäftigen sich Wirtschafsförderer, Bürgermeister, Landräte und die ganze Region mit der Frage, wie es weiter geht, wenn in Inden oder Hambach die Bagger stillstehen.

Vielerorts entstehen neue und innovative Projekte, so auch in Jülich. Dort wollen die Kommunen Jülich, Titz und Niederzier gemeinsam ein Leuchtturmprojekt schaffen, den Brainergy-Park. Ein Gewerbegebiet und zugleich eine Simulationsfläche für das Energiemanagement der Zukunft.

Gemeinsam sollen Wissenschaft, Unternehmen und Gesellschaft die Veränderungen der nächsten Jahrzehnte im Bereich Energie und Digitalisierung erproben. Dazu ist auch die Lage des Brainergy-Parks hervorragend geeignet. Das Forschungszentrum Jülich und der Jülicher Standort der Fachhochschule Aachen liegen in unmittelbarer Nähe.

Für den Erfolg des Projektes ist auch die Vernetzung und Kooperation mit kleineren und mittleren Unternehmen, sowie mit innovativen Handwerksbetrieben notwendig. Diese sollen auch in einem Teil des Gewerbegebietes Platz finden und von den dort erprobten Innovationen profitieren.

In Niederzier hat mir Bürgermeister Herrmann Heuser gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft, Frank Drewes, Wirtschaftsgeographen Professor Dr. Michael Gramm und Dirk Lauterbach von der Stadtverwaltung Niederzier die Pläne zum Brainergy-Park vorstellt. Ein spannendes und ambitioniertes Projekt, wie ich finde. Meine Unterstützung habe ich zugesagt!