Burg Vogelsang: Ein Ort der Toleranz statt des Hasses

Der Europaabgeordnete Arndt Kohn besuchte die ehemalige NS-Ordensburg, um sich über die Umgestaltung mithilfe europäischer Fördermittel zu informieren. Begleitet wurde er dabei von einer Gruppe der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus aus dem Unterbezirk Städteregion Aachen.

Arndt Kohn und die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus beim Besuch in Vogelsang ip (Foto Büro Kohn).

Mitten im Nationalpark Eifel erinnert die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang an dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte: Die fast 100 Hektar große Anlage wurde in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten errichtet und diente der NSDAP zwischen 1936 und 1939 als Schulungsstätte für den Führungsnachwuchs.

Heute steht in Vogelsang Aufklärung statt Indoktrination auf dem Programm, denn seit 2006 entstand hier ein „Internationaler Platz“ für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Mit rund 20 Millionen Euro hat die EU die Umgestaltung des Geländes unterstützt. Eine Dauerausstellung informiert über die NS-Vergangenheit. Ein Nationalpark-Zentrum bietet außerdem einen idealen Startpunkt für Ausflüge in die Natur.

Arndt Kohn und die Gäste der AG 60plus zeigten sich beeindruckt davon, wie das schwierige Thema für die Besucher aufbereitet wird. „Eine wirklich eindrucksvolle Ausstellung“, so der EU-Abgeordnete. „Das Eliteprogramm der NSDAP war geprägt von Hass und ideologische Fehlsteuerung ab dem Kindergarten. Erschreckend, welche Verbrechen folgten. Umso wichtiger, dass hier die Erinnerung am Leben gehalten wird!“

Einen ausführlichen Bericht zum Besuch beim Internationalen Platz finden Sie hier.